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Gisela May - Chansons flac mp3 download

Gisela May - Chansons flac mp3 download
Title:
Chansons
Musician:
Style:
Chanson
Released:
MP3 album size:
1907 mb
FLAC album size:
1900 mb
Other formats:
AIFF MPC ASF APE AHX MP4 AUD
Genre:
Rating:
4.6 ✪

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Gisela May - Chansons
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Gisela May - Chansons
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Tracklist Hide Credits

A1 Ankündigung Einer Chansonette
Orchestra – Orchester Hans-Dieter HosallaWritten-By – Kästner*, Hosalla*
A2 Frühling
Orchestra – Orchester Rolf RohdeWritten-By – Kochan*, Fürnberg*
A3 Sentimentale Romanze
Orchestra – Orchester Günter HaukWritten-By – Asriel*, Hacks*
A4 Oktober
Orchestra – Orchester Günter HaukWritten-By – Kerr*, Asriel*
A5 Abschied
Orchestra – Orchester Hans-Dieter HosallaWritten-By – Hosalla*, Weichberger*
A6 Maskenball Im Hochgebirge
Orchestra – Orchester Hans-Dieter HosallaWritten-By – Kästner*, Hosalla*
A7 September
Orchestra – Orchester Rolf RohdeWritten-By – Asriel*, Kästner*
B1 Padam, Padam ...
Orchestra – Orchester Günter KleinWritten-By – Contet*, Glanzberg*
B2 Das Lied Vom Starken Mann
Orchestra – Orchester Hans-Dieter HosallaWritten-By – Hosalla*, Wiens*
B3 So Geht Eine Liebe
Orchestra – Orchester Gerhard KneifelWritten-By – Koll*, Rauchfuss*
B4 Rummelplatz Der Liebe
Orchestra – Orchester Günter KleinWritten By – CabralWritten-By – Nicolas*
B5 Überleg's Dir Noch Mal Mit Dem Herzen
Orchestra – Orchester Gerd NatschinskiWritten-By – Natschinski*, Degenhardt*
B6 Nein, Es Tut Mir Nicht Leid
Orchestra – Orchester Günter KleinWritten By – DumontWritten-By – Siegel*

Credits

  • Design [Cover Design] – Ehbets*
  • Photography – Tenchert

Notes

VEB Deutsche Schallplatten

Barcode and Other Identifiers

  • Rights Society: BIEM
  • Matrix / Runout (Matrix side A): 0403235
  • Matrix / Runout (Matrix side B): 0403236

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Category Artist Title (Format) Label Category Country Year
8 40 022 Gisela May Chansons ‎(LP, Mono, RP) AMIGA 8 40 022 German Democratic Republic (GDR) 1968
Reviews:
  • Tisicai
Cover-TextGisela May singt zu Beginn Erich Kästners „Ankündigung einer Chansonette". Darin heißt es: „...sie singt, was sie weiß, und sie weiß, was sie singt." Damit stellt sich die Interpretin treffend selbst vor. Ihr Wissen um das, was sie singt, verbindet sich mit ihrem Talent, und so wird ihre Kunst des Vertrags zu einem geistvollen Vergnügen der Zuhörer. Gisela May ist Schauspielerin, und der schauspielerische Gestus bestimmt auch ihren Gesangsvortrag, der eine anrührende, dunkle, eindringliche Stimme zum Klingen bringt. Song und Chanson sind da am lebendigsten, wo sie den Raum der Persönlichkeit finden. Auch ein Song, ein Chanson sind Verkörperungen: von Figuren, Geschehnissen, Haltungen. Gisela May zeigte ihre Verkörperungen der kleinen Form, die des großen Formates nicht entbehren, in eigenen Chansonabenden, die sie durch alle Großstädte Europas führten. Überall wurde sie enthusiastisch von Presse und Publikum gefeiert.Singen und Singen macht einen Unterschied. Gisela May bewältigt mit überlegter, genau dosierter Gestaltungskraft ihre künstlerischen Aufgaben. Sie gibt dem Gestus Klang und verweigert dem Chanson die Arie, die es nicht braucht.Gisela May war Jahre hindurch am Deutschen Theater Berlin tätig, ehe sie 1961 zum weltberühmten Berliner Ensemble hinüberwechselte. Ihre Art der künstlerischen Wirkung war schon ausgeprägt und unterzog sich doch Korrekturen. Sie sublimierte die Kunst ihrer Gestaltung aus den Erfahrungen der beiden wesentlichen wesentlichen künstlerischen Heimstätten und ihrem persönlichen Stil zu einem auf der Bühne wohltuenden distanzierten Charme dem sich der Zuschauer anvertrauen kann, ohne daß er an Übersicht, Beobachtungsmöglichkeit und Kontrolle verliert. Das ist für die Strenge der Songs und für die verbindlicheren Haltungen der Chansons ebenso von Nutzen wie für die Zuhörer. Als Gisela May vor Jahren in einer Matinee des Deutschen Theaters einen Song vortrug, kam Hanns Eisler hinterher zu ihr und sagte: „Das haben Sie sehr schön gemacht - das müssen Sie weitermachen I" Dieser Ermunterung ließ Eisler Rat und tatkräftigen Beistand folgen. Er wurde ihr Lehrmeister, Mit immer größerem Erfolg widmete sie sich nun dem Lied, dem Song und Chanson. Sie gestaltete zunächst vornehmlich Texte von Brecht. So wurde auch die Partie der „Anna I" in den „Sieben Todsünden der Kleinbürger", die sie sowohl in der Deutschen Staatsoper Berlin wie auch in einer Fernsehsendung des NWDR Köln verkörperte, ein großer Erfolg. Das Bayrische Fernsehen holte sie für eine zweiteilige Tucholsky-Sendung. Damit paraphrasierte sie das künstlerische Zentrum Brecht, wie sie es auch schon mit einer Tucholsky-Platte tat. Gisela May stellt ebenso wie auf der Bühne auch im Film, im Fernsehen und vor dem Mikrophon ihre Vielseitigkeit immer wieder unter Beweis. Wenn auch die Vielfalt Brechts den größten Raum gibt - er wird nicht beeinträchtigt durch das weite Feld der großen „kleinen" Kunst, das wahrhaft ersprießlich wird durch die Pflege berufener Interpreten.So ist Konzept und Bogen dieser Platte zu verstehen. Herbe und Süße der Jahreszeiten, der Gefühle und der Chansons im Klang einer Stimme geeint: Gisela May singt.Jürgen Degenhardt